Torten-Topper zur Konfirmation

Schon im August letzten Jahres hatte sich Antje mit mir in Verbindung gesetzt. Ihr Sohn sollte im Mai 2021 seine Konfirmation feiern und sie wollte Ihn unbedingt mit einer Figur überraschen. Allerdings sehr unkonventionell für diesen Anlass 😉 denn sie erzählte mir dass er ein totaler PC bzw. IT-Fan sei, und hauptsächlich das wollte sie irgendwie dargestellt haben. Es sollte Ein Andenken sein ohne das Religiöse in den Vordergrund zu stellen.

…Aber dann kam erst einmal die zweite Corona-Welle und alles musste nach hinten geschoben werden. Statt Mai war es jetzt halt September, ich war nur froh, dass die Konfirmation überhaupt stattfand und die Figur nicht storniert wurde.

Die Ausarbeitung

 Die Fotos wurden mir Stückchenweise zugeschickt, Verschiedene Haltungen, Portrait-Fotos und… ganz zum Schluss, seine Kleidung zur Konfirmation. Schicker Blazer, Krawatte, dunkle Hose und schicke Lederschuhe. Gut, dachte ich, also alles etwas klassisch. Dann kamen noch Fotos von seinem PC und die Anmerkung, dass er auch oft Kopfhörer aufhätte – Foto der Kopfhörer kamen natürlich sofort hinterher.

Normalerweise sehe ich, wenn ich eine Modellage beginne,  die Figur gedanklich bereits vor mir – dies war diesmal leider nicht der Fall. Ich hatte etwas Schwierigkeiten das förmliche Aussehen des Jungen im Anzug und ein lustiges Geschehen mit dem PC und den Kopfhörer zu kombinieren. In solchen Fällen fange ich in der Regel mit dem „Nebenelementen“ an… hier war es der PC. Einmal fertig, dachte ich er könnte mir gut als Sitzgelegenheit dienen. Danach entstand die Tastatur…

Es Läuft nicht immer alles rund…

Tja, und dann machte ich mich an den jungen Mann. Wie gewünscht mit all den schicken Elementen die ich zugeschickt bekam… aber schnell merkte ich, das wird nichts! Es sah alles so „erwachsen“ aus…aber der Junge ist doch erst 14 dachte ich… ich erinnerte mich an meinen Sohn als er im selben Alter war, und überlegte. Würde sich der Junge wirklich freuen sein Abbild so „förmlich“ als Erinnerung zu behalten oder sollte ich etwas komplett anderes machen?

Bei einem Glas Wein und in Gesellschaft meiner besten Freundin spannten wir an dem Szenario etwas herum und plötzlich war alles so einfach. Die Idee war etwas gewagt, aber irgendwie genial. Wir ließen den Jungen Junge sein, und stellten seinen Konfirmationsanzug in den Hintergrund, genauer gesagt wir hingen ihn an den Kleiderständer ha ha .. ja, so konnte es funktionieren.

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Das Ergebnis – eine Zitterpartie

Von da an lief alles wie am Schnürchen. Ich fing die Figur nochmal komplett neu an, aber jetzt stimmte alles. Das Jugendhafte, der Anlass… Die Figur hatte Bewegung, war fröhlich und gleichzeitig war die Kommunion in Form des Anzugs und einem kleinen Schild mit inbegriffen.

Ich war sehr zufrieden mit meiner Arbeit… aber gleichzeitig wurde mir etwas mulmig, denn ich hatte die Idee umgesetzt, ohne mit der Mutter darüber zu sprechen… das ist immer etwas gefährlich, und in der Regel spreche ich so etwas auch ab, aber diesmal hat mir die Idee so gut gefallen dass ich einfach drauf losgearbeitet habe. … Nun, dacht ich… jetzt ist es wie es ist, und wenn alles schief geht, muss ich sie halt nochmal machen (bin ja selbst schuld). Ich erstellte daraufhin das kleine Video, das ich meinen Kunden immer nach Fertigstellung zusende und wartete mit Herzklopfen auf Antjes Reaktion… es war 22:14… nach 2 Minuten konnte ich im Messenger die Nachricht als „gelesen“ erkennen… Schweigen… um 23:00 kam immer noch keine Reaktion und ich dacht nur: „Au weh“! Und schrieb „Wenn´s gar nicht passt sag´s bitte“ … und dann die Erlösung: „Liebe Nicola, die Figur ist super 🤩 und es ist eine perfekte Alternative, das der Anzug da bereit hängt,…Super umgesetzt 🤗“ – Oh Mann ist mir da ein Stein vom Herzen gefallen. Puuh…

Antje ließ mich nur eine kleine Änderung vornehmen, und nicht weil es Ihr nicht gefiel, sondern weil Ihrem Sohn das sicher lieber wäre: Ich sollte bitte die Socken stopfen 😉 das habe ich natürlich gerne gemacht, auch wenn ich die Fotos hier für meinen Post so gelassen habe wie sie waren, das heißt „mit“ Loch im Strumpf. 😉

Liebe Antje, Tausend Dank für diesen schönen Auftrag. Ich habe Ihn trotz meinen Anfangsschwierigkeiten genossen <3

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